Psychotherapie

Praxis für Psychotherapie
Renate Aicham-Vogel

Leidet Ihre Seele, weil Ihr Leben aus dem Gleichgewicht ist oder war?
Leiden Sie unter Schlafstörungen, Grübeln, Ängsten, Depression, unter Erschöpfung, Burnout und Stressreaktionen aufgrund von belastenden Ereignissen?
Leiden Sie unter chronischen Schmerzen wie Rücken-, Kopfschmerz, Migräne, unter chronischem Schmerz-Syndrom?

Neue Wege – Psychotherapie & Achtsamkeit

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Yogalehrerin mit jahrzehntelanger Erfahrung arbeite ich in meiner Privatpraxis schwerpunktmäßig mit Verfahren achtsamkeitsbasierter Psychotherapie (MBPT). Sie gelten heute als wichtige Ressource im Umgang mit belastenden Ereignissen, störenden Gedanken, aufwühlenden Gefühlen oder quälenden Symptomen und haben einen hohen Stellenwert in der Behandlung von chronischem Schmerz, Angst, Depression, sowie in der Rückfallprophylaxe bei Depressionen.

Meine Arbeit – Einzeltherapie & Gruppenarbeit

Methoden die auf Achtsamkeit basieren sind mir durch Yoga sehr vertraut. Sie verbinden meditative Praktiken mit moderner Psychotherapie und beziehen Körper, Atem und Geist mit ein. Da das Erlernen, Üben und Erleben von Achtsamkeit, Akzeptanz und Selbstmitgefühl zentral für die heilsame Regulation und körperliche und psychische Gesundheit ist, liegt neben dem Einzelgespräch, mein Schwerpunkt in der Gruppenarbeit. Gemeinsam üben fällt leichter, gibt Rückhalt, ermöglicht Austausch und die Erfahrung, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist und ist oft wirkungsvoller als Einzeltherapie.
Die Verfahren schlagen eine Brücke zwischen Psychotherapie und Yoga und ich beziehe Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstwirksamkeit als wichtigen therapeutischen Faktor mit ein:

  • Hypnotherapie, Entspannungshypnose, Klopftechniken, EMDR
  • Entspannungsverfahren, Autogenes Training, Selbsthypnose
  • sanfte Körper- und gezielte Atemübungen, Achtsamkeits-Meditation

Achtsamkeit – wahrnehmen, annehmen, verändern

Die Etablierung achtsamkeitsbasierter Verfahren im psychotherapeutischen Kontext, begann in den 1970er Jahren, mit der zunächst für Patienten mit chronischen Schmerzen entwickelten achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR) von Prof. Jon Kabat-Zinn.
Achtsamkeit bezeichnet eine besondere Form von Konzentration und gezielter Aufmerksamkeitslenkung, bei der man bewusst wahrnimmt, was im gegenwärtigen Moment – im Hier und Jetzt – ist, ohne zu werten. In einer Grundhaltung von Akzeptanz und Annahme können negative Gefühlszustände, Denk- und Verhaltensmuster, erkannt und aktiv verändert werden.

Yoga – Schulung von Achtsamkeit & Selbstwahrnehmung

Ich praktiziere und lehre Yoga als uralte indische Meditations- und Achtsamkeitspraxis, die sich vom Ursprung her mit dem beschäftigt, was heute die Psychotherapie bearbeitet, dem Geist – wie wir Denken, Fühlen, Handeln und darauf Einfluss nehmen können. Dabei bezieht Yoga Körper, Atem, Geist und Psyche in den Selbsterfahrungs-und Übungs-Prozess mit ein.

Ressourcen – innere Kraftquellen

Mein ganzheitliches Konzept hilft Symptome zu bewältigen und zeigt Wege, heraus aus dem Karussell von Ängsten, Schmerzen, Erwartungen, alten Mustern und Gewohnheiten, die oft die Grundproblematik für seelische Erkrankungen und krankmachenden Stress sind.
Ihr Blick wird wieder frei für Ihre inneren Kraft- und Energiequellen, für Ihre Fähigkeiten, positiven Erinnerungen, Visionen, Ziele, Ideen, Wünsche und Ihre innere Regulationsfähigkeiten wie Selbstwert, Entspannung und Atem.

Psychotherapie als Halt gebendes Netz –
in Einzel- und Gruppentherapie

Heilsame therapeutische Faktoren wie Gespräch, Achtsamkeits- und Entspannungsverfahren, Selbsterfahrungs- und Selbsthilfetechniken, sowie Gruppentherapie und Austausch in der Gruppe werden ergänzt durch kurze Vorträge, auch in Kooperation mit Ärzten.
Die Einzelgespräche sind für alle persönlichen und vertraulichen Themen, nach denen wir auch gemeinsam Ihr individuelles Therapiekonzept erarbeiten, auch gerne in Absprache mit Ihrem Arzt. Es kann verschiedene Module, in Einzel- und/oder Gruppentherapie, beinhalten, wie:

Hypnose, Entspannungsverfahren, Autogenes Training, Selbsthypnose
bei Schlaf-, Angststörungen, Schmerz, Depression

Meditation & Mindful Self Compassion (MSC)
Wissenschaftlich fundiertes Trainingsprogramm für Körper und Psyche

Bifokale Achtsamkeit: Energetische Psychologie, EMDR, Klopfen, PEP
Emotionale Selbstregulation und Therapie bei Angst, chronischem Schmerz

Körperübungen: sanfte Bewegung und Body Scan
schult Körperwahrnehmung und sich im Körper sicher und wohl zu fühlen

Atemtherapie: Yoga Pranayama
Gezielte Selbstregulation für Körper, Geist/Seele bei Angst, Panik, Schmerz

Gesundheitsfördernder Lebensstil
Forum Lebenskunst – Psychoedukation, Miteinander und Genuss
Ernährung – individuell, typgerecht

Kooperationen bestehen mit

  • Schmerzzentrum Neu-Ulm, Dr. Eva Bartmann
  • Herzklinik Ulm, Dr. Haerer und Partner
  • Elke Weinkauf, tiefenpsychologische Psychotherapie
  • Dieter Hölle, Facharzt für Allgemeinmedizin, TCM

 

Unser Mind-Body-Konzept als ergänzende Therapie bietet verschiedene Konzepte für die gesunde Bewältigung des Alltags. Es ist wie die Mind-Body-Medizin darauf ausgerichtet Hilfe zur Selbsthilfe zu erlernen, Stress zu bewältigen, die Lebensqualität zu steigern und auch Lebensinhalte zu finden. Es unterstützt, in Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen, auch dabei Strategien zur Krankheitsbewältigung zu entwickeln und fördert die Entwicklung von Selbstfürsorge.

Methoden und Bausteine:

  • Bewegung
  • Entspannungstechniken/Meditation
  • Stressmanagement: Methoden und Techniken zur Bewältigung von Stress und Förderung von Entspannung: Hatha-Yoga, Autogenes Training, QiGong, Achtsamkeitsverfahren und Meditation
  • Ernährung
  • Soziale Kontakte und Miteinander

Einsatzbereiche
Wissenschaftlich belegt sind die Verfahren zum Beispiel unterstützend bei:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Bluthochdruck
  • Spannungskopfschmerz, Migräne
  • Chronische Schmerzen wie Rückenschmerz, chronisches Schmerzsyndrom
  • Schlafstörungen, Ängsten, Depressionen, Burn-Out-Syndrom
  • Rheumatische Erkrankungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen

 

Unterstützend zur Bewältigung von Krankheiten
Bei vielen chronischen Erkrankungen sind Stresshormone in das Geschehen miteinbezogen und behindern angemessene Regulations- und Reparaturprozesse.
Mit Hilfe meditativen Übens kann das innere Stressniveau gesenkt werden und unterstützend Einfluss genommen werden auf Körper, Geist und Psyche.
Durch Stressreduktion nimmt die psychische Belastung ab und die Aufmerksamkeit kann gezielt auf innere Ressourcen gelenkt werden, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Negative Bewertungen, die zu einer Verschlechterung der Situation beitragen und zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit führen können, werden bewusst gemacht und abgebaut. Gleichzeitig wird die Selbstverantwortung betont, das Selbstwertgefühl und eine wohlwollende, annehmende Haltung sich selbst gegenüber gefördert. So kann das Vertrauen gestärkt werden, die Erkrankung bewältigen zu können.

Dr. Ulrich Ott, „Neurowissenschaft und Meditationsforschung bestätigen die Wirkung von Achtsamkeit und ihre heilsame Kraft:
für den Körper: Entspannung, Ruhe und Selbstregulierung (Homöostase), bessere Stress- und Schmerz-Verarbeitung, Verbesserung von Immunreaktion und Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz, Verringerung von Entzündungen durch die viele chronische Krankheiten entstehen.
für die Psyche: mehr Konzentration, weniger emotionaler Stress, mehr Energie, Empathie, Freude und dadurch eine liebevolle, akzeptierende Haltung und Beziehung zu sich selbst und anderen“.

Prof. Paul Gilbert, Mitgefühlsbasierte Therapie (CFT, Compassion Focused Therapie): „Wegweisendes Forschungsergebnis ist, dass unser ganzer Organismus sich am optimalsten entwickeln kann, wenn wir uns geborgen und geliebt fühlen. Mit der Evolution der Säugetiere und der benötigten Brutpflege bedurfte es eines neuen psychophysiologischen Systems, welches Geben und Empfangen von Fürsorge und Zuwendung ermöglichte. Diese Fürsorgementalität ist maßgeblich beteiligt an der Fähigkeit unsere Gefühle zu regulieren. Nur wenn wir uns sicher fühlen, können wir den Kampf-, Flucht-oder Erstarrungsmodus verlassen und heilsame Regulierung kann stattfinden… Wenn wir weiter Bedrohung erleben oder wahrnehmen (real, oder nicht) und es keine Zuflucht in eine sichere und gütige Beziehung – zu anderen, oder zu uns selbst gibt, kann keine heilsame Regulierung stattfinden“

 

Einzelbehandlungen finden auch in meiner Praxis am Eselsberg statt:

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Renate Aicham-Vogel
Heilpraktikerin für Psychotherapie
89075 Ulm, Agathe-Streicher-Weg 8

Fon: 0731 58385